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Barrierefreie Website: Kosten, Aufwand und der richtige Weg zur Umsetzung

Seit dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) im Juni 2025 ist Barrierefreiheit für viele Unternehmen kein Nice-to-have mehr, sondern eine Pflicht. Die häufigste Frage, die uns dazu erreicht, lautet: Was kostet das eigentlich? Die ehrliche Antwort: Das hängt stark davon ab, ob du eine bestehende Seite nachrüstest oder neu baust, und wie groß die Seite ist. Wir ordnen das hier konkret ein.

Erstens: Brauchst du es überhaupt?

Bevor du Geld ausgibst, prüfe, ob du betroffen bist. Das BFSG gilt vor allem für Produkte und Dienstleistungen mit Verbrauchergeschäft im elektronischen Handel - also Onlineshops, Buchungssysteme, Apps und ähnliche Angebote. Reine Firmen-Visitenkarten-Seiten ohne Transaktion fallen oft nicht direkt unter die gesetzliche Pflicht. Kleinstunternehmen (unter 10 Mitarbeitende und unter 2 Mio. EUR Jahresumsatz) sind bei Dienstleistungen in der Regel ausgenommen.

Heißt das, du brauchst keine Barrierefreiheit? Nicht ganz. Auch wenn keine Pflicht besteht, gewinnst du durch zugängliche Seiten messbar mehr Reichweite: bessere Bedienbarkeit für ältere Nutzer, sauberere Struktur für Google, weniger Absprünge. Aber du solltest nicht in Panik teuer nachrüsten, wenn es rechtlich gar nicht nötig ist.

Was den Preis wirklich treibt

Barrierefreiheit ist keine einzelne Funktion, die man dazukauft. Sie betrifft das gesamte Frontend. Diese Faktoren bestimmen den Aufwand:

Realistische Kostenrahmen

Wir geben dir Orientierung statt Schönrederei. Grob lassen sich drei Szenarien unterscheiden:

Vorsicht bei Anbietern, die "Barrierefreiheit per Klick" über ein Overlay-Widget versprechen. Diese Tools beheben die zugrunde liegenden Probleme meist nicht und werden von der Barrierefreiheits-Community sowie in der Praxis kritisch gesehen. Sie ersetzen keine sauber gebaute Seite.

Wie du das Projekt sinnvoll angehst

Ein strukturierter Weg spart Geld, weil du nicht doppelt arbeitest:

Warum wir das Thema kennen

Wir reden hier nicht aus dem Lehrbuch. Wir betreiben sieben eigene Marken live in Produktion - darunter einen Barrierefreiheits-Scanner, ein Produktportal mit über 177.000 Einträgen und mehrere SaaS-Dashboards. Wir wissen aus eigener täglicher Arbeit, wo Barrierefreiheit am Frontend wirklich klemmt und welche Korrekturen den Unterschied machen, statt nur Häkchen in einem Audit zu setzen.

Unser Rat zum Schluss: Investiere lieber einmal sauber in einen korrekt gebauten Frontend statt in Schein-Lösungen, die das Problem nur verdecken. Eine zugängliche Seite ist nicht nur rechtlich auf der sicheren Seite, sie ist für alle Nutzer schlicht besser bedienbar - und das zahlt sich in Reichweite und Vertrauen aus.

Brauchst du selbst eine Website, ein Tool oder eine SaaS?

Wir bauen sie zum Festpreis - vom Team, das sieben eigene Marken live betreibt. Klarer Scope, klarer Preis, klarer Zeitrahmen.

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